Was ist gereon von köln?

Gereon von Köln war ein frühchristlicher Märtyrer, der im 4. Jahrhundert in Köln, Deutschland, gelebt haben soll. Sein genaues Leben und Martyrium sind jedoch größtenteils legendär und mit vielen Legenden und Märchen verbunden.

Der Legende nach war Gereon ein römischer Offizier, der zum christlichen Glauben übergetreten war. Als Kaiser Maximian einen Feldzug gegen christliche Aufständische führte, weigerte sich Gereon, an der Verfolgung der Christen teilzunehmen. Als Strafe wurde er zum Tod verurteilt.

Gereon und seine Begleiter wurden angeblich auf eine Insel im Rhein gebracht und dort erschossen. Ihre Körper wurden dann in den Rhein geworfen. Es wird berichtet, dass sich der Fluss teilte, um die Leichen zu empfangen, und viele Wunder geschahen.

Gereon von Köln wurde zu einem der bekanntesten Heiligen in der christlichen Kirche und erlangte eine große Verehrung. Das Maternusfest, das in Köln gefeiert wurde, war auch Gereon gewidmet.

Seine Gebeine wurden in der Basilika St. Gereon in Köln beigesetzt, die zu Ehren des Märtyrers erbaut wurde. Die Basilika ist zwar noch erhalten, wurde aber im Laufe der Jahrhunderte mehrmals umgebaut und renoviert.

Gereon von Köln wird oft mit dem Gereonsturm in Köln in Verbindung gebracht, einem markanten Turm auf der Stadtmauer. Es wird angenommen, dass der Turm ursprünglich als Kirchturm für die Basilika St. Gereon geplant war, aber nie fertiggestellt wurde.

Heute erinnern Straßennamen und Denkmäler in Köln an Gereon von Köln und seine Verehrung als Märtyrer und Heiliger.